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Elementare Tipps für die professionelle Film- und Videoproduktion (Kameraeinstellungen)

Für alle, die sich oder ihre Produkte im Internet präsentieren und vermarkten möchten!

Für alle, die mehr über das Equipment und Setting für einen LIVE Auftritt erfahren möchten!



Einführung

Live-Streaming, Film- und Videoproduktionen - neben vielen weiteren Menschen betrittst vielleicht auch du gerade Neuland und stehst vor der Herausforderung, Kunden und Mitarbeiter mit einem gewohnt kompetenten Auftritt zu begeistern.

Mit Fourgreen schaffst du das. Unsere Workshops vermitteln dir auf spielerische Art und Weise das nötige Know how, um auch im neuen Umfeld als souveräner und professioneller Geschäftspartner zu glänzen.

Wenn dich der Schuh noch nicht so sehr drückt, empfehlen wir unsere 12-teilige Reihe "Elementare Tipps für professionelle Film- und Videoproduktion", die folgend mit dem Thema "Bildgestaltung" beginnt und in den nächsten Wochen und Monaten die Geheimnisse einer angemessenen Produktion für dich greifbar macht.

Bei Fragen wende dich gern über info@fourgreen.de oder +49 1511 22 55 995 an Michael Reischer.



TEIL 1: BILDGESTALTUNG (KAMERAEINSTELLUNGEN)

Bevor du dich mit Kameras, Licht und Ton beschäftigst, lass uns erst mal über das generelle Thema der Bildgestaltung sprechen. Denn bevor du nicht weißt, was und wie du etwas filmen willst, brauchst du dich mit dem benötigten Equipment noch nicht auseinander zu setzen.


Und hier sind sie - die gängigsten Einstellungsvarianten für deine Produktion.

Totale
Die Totale wird eingesetzt, um einen Akteur oder eine Gruppe vollständig in seiner bzw. ihrer Umgebung zu zeigen, wobei das Umfeld aber nicht das Bild dominiert. Die Einstellung gibt einen Überblick über das Geschehen.

Halbtotale
Die Personen sind von Kopf bis Fuß zu sehen. Körpersprache ist hier oftmals wichtiger als der eigentliche Dialog.

Amerikanisch
Eine Sonderform der Bildgröße ist die amerikanische Einstellung, bei der die Akteure bis zum Knie zusehen sind – oftmals eingesetzt in Western, um Akteure inkl. ihrer Waffen zu zeigen.

Halbnah
Die Mitwirkenden werden vom Kopf bis zur Hüfte gezeigt. Die halbnahe Einstellung wird überwiegend für Dialogszenen eingesetzt.

Nah
Die Beteiligten sind vom Kopf bis zur Mitte des Oberkörpers zu sehen. Die Einstellung eignet sich vor allem für Gesprächsszenen, bei denen es auch auf sichtbare Mimik und Gestik ankommt. Sie wird z. B. bei Formaten Nachrichten, Sport und Dokumentationen verwendet.

Groß
Bei dieser Einstellung sind lediglich der Kopf und noch ein Teil der Schultern zu sehen. Die Mimik und die sichtbare Gefühlswelt des Akteurs stehen im Fokus, wobei zum Beispiel Kopfbedeckungen oder ähnliches auch nur im Anschnitt gezeigt werden.

Detail
Die Aufmerksamkeit des Betrachters wird hierbei auf einen kleinen Ausschnitt des Gesamtbilds gelenkt, so dass beispielsweise Augen oder Mund eines Akteurs oder andere wichtige Details der Szene im Vordergrund stehen.



Schlussbemerkung:

Bewegtbild ist keine Wissenschaft, sondern Kunst. Und Kunst hat keine Regeln, es gibt weder Richtig noch Falsch. Du kannst deinen Film oder Video also so drehen, wie es dir am besten gefällt – das ist die künstlerische Freiheit. Was ich damit sagen will, ist, dass ich dir natürlich nur die Grundlagen erklären werde. Der Einsatz der Mittel und die Umsetzung deines Projekts ist deiner Kreativität überlassen.



In der nächsten Woche erwartet dich mit dem Thema „Perspektiven“ der zweite Teil der Serie „Elementare Tipps für die professionelle Film- und Videoproduktion“.



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